Pietro De Maria - Aristokrat des Klaviers, Klangpoet und lyrischer Virtuose

Für Pietro De Maria ist Chopin unter seiner zerbrechlichen und graziösen Oberfläche, auf der ganzen Linie ein Mann von Feuer und Eis.

... schreibt ein Kritiker über die gegenwärtig bei DECCA erschienene Gesamteinspielung von Chopins Klavierwerk. Ausgebildet bei Maria Tipo begann seine Karriere mit Preisen beim Tschaikowsky- und Géza Anda-Wettbewerb.

Als Solist ist er unter Dirigenten wie Gary Bertini, Myung-Whun Chung, Vladimir Fedoseyev, Daniele Gatti, Alan Gilbert, Eliahu Inbal, Marek Janowski, Ton Koopman, Ingo Metzmacher und Sándor Végh aufgetreten.

Pietro De Maria ist weltweit von renommierten Veranstaltern eingeladen worden, zwischen März 2007 und Ende 2009 das gesamte Klavierwerk von Frédéric Chopin aufzuführen. Dieses bei DECCA/Universal produzierte Grossprojekt wurde von der Fachpresse mit grosser Resonanz gewürdigt.

Die Aufführung von zeitgenössischer Musik ist eine wichtige Komponente von Pietro De Marias Konzerttätigkeit.

Dazu zählt auch die italienische Erstaufführung von Ivan Fedeles Concerto für zwei Klaviere und Orchester in Mailand.

Unter seinen Aufnahmen befinden sich weiterhin drei Sonaten von Clementi (erschienen bei NAXOS), ein Live-Rezital am „Miami International Piano Festival“ für VAI Audio, sowie Beethovens Gesamtwerk für Violoncello und Klavier mit Enrico Dindo für DECCA.

Pietro De Maria unterrichtet an der Musikakademie in Fiesole, der Musikhochschule in Pinerolo und im Schweizer Musikdorf Ernen. Weiterhin Gastprofessur an der Scuola di Musica di Fiesole und an der Accademia di Musica di Pinerolo. Seit Oktober 2017 Professor für Klavier an der Universität Mozarteum in Salzburg.